MÜtterpflege - Für dich und deine Familie. Direkt bei euch zu Hause.

Meine Mütterpflege ist eine reine Vor-Ort-Leistung. Ich komme zu dir nach Hause und unterstütze Familien rund um Großholbach, Montabaur, Limburg, , Koblenz, Bad Ems und dem gesamten Westerwald. 

Vielleicht bist du schwanger und sollst dich körperlich schonen. Vielleicht liegt die Geburt gerade erst hinter dir und du merkst, dass dein Körper mehr Ruhe braucht, als dein Alltag gerade zulässt. Oder du hast bereits Kinder zu Hause, die natürlich trotzdem versorgt werden müssen aber du erkrankt bisz. 

Unter bestimmten Voraussetzungen kann deine gesetzliche Krankenkasse die Kosten für eine Haushaltshilfe während der Schwangerschaft oder nach der Geburt übernehmen.

Mütterpflege – Unterstützung, wenn du sie brauchst. 

Was ist Mütterpflege eigentlich?

Mütterpflege bedeutet, dass du in einer Zeit, in der du körperlich oder gesundheitlich eingeschränkt bist, praktische Unterstützung in deinem eigenen Zuhause bekommst.

Denn seien wir mal ehrlich: Nur weil du schwanger bist, gerade ein Baby bekommen hast oder gesundheitlich angeschlagen bist, verschwinden die Wäscheberge nicht. Die Kinder möchten weiterhin essen, der Kühlschrank füllt sich nicht von alleine und irgendjemand muss sich um all die kleinen Dinge kümmern, die jeden Tag anfallen. Als Mütterpflegerin nehme ich dir genau dort Aufgaben ab, wo du gerade Entlastung brauchst. Ich komme nicht zu dir, um dir zu erklären, wie du deinen Haushalt besser organisieren solltest. Ich komme, um mit anzupacken.

Und du musst dich auch nicht dafür rechtfertigen, dass du Unterstützung brauchst.

Was übernehme ich als Mütterpflegerin?

Jede Familie ist anders, deshalb schauen wir gemeinsam, welche Aufgaben dir im Alltag gerade schwerfallen und wobei ich dich sinnvoll unterstützen kann.

Dazu gehören beispielsweise:

  • Haushalt: Wäsche waschen, zusammenlegen, aufräumen und alltägliche Haushaltsaufgaben übernehmen.
  • Kochen und Einkaufen: Mahlzeiten vorbereiten, einkaufen und dafür sorgen, dass du nicht auch noch darüber nachdenken musst, was heute auf den Tisch kommt.
  • Geschwisterkinder: Betreuung und Beschäftigung deiner größeren Kinder nach Absprache.
  • Unterstützung mit deinem Baby: Entlastung bei der alltäglichen Versorgung, damit du zwischendurch zur Ruhe kommen kannst.
  • Alltagsorganisation: Mitdenken, Aufgaben übernehmen und dir helfen, den Familienalltag zu bewältigen.
  • Zeit für dich: Damit du dich ausruhen, erholen oder dich um deine Gesundheit kümmern kannst.

Dabei arbeite ich selbstständig, unkompliziert und orientiere mich an euren gewohnten Abläufen. Du sollst nicht noch mehr organisieren müssen, nur weil jemand zur Unterstützung kommt.

Meine Arbeit als Mütterpflegerin ist eine praktische Hilfe im Familienalltag. Medizinische Behandlungen, Krankenpflege und die Aufgaben einer Hebamme gehören nicht dazu.

Mütterpflege in der Schwangerschaft – wann steht sie dir zu?

Viele Frauen denken bei Mütterpflege automatisch an die Zeit nach der Geburt. Dabei kann Unterstützung bereits während der Schwangerschaft notwendig werden.

Wenn du aufgrund schwangerschaftsbedingter Beschwerden oder Komplikationen deinen Haushalt vorübergehend nicht mehr selbst führen kannst und keine andere im Haushalt lebende Person diese Aufgaben übernehmen kann, kommt eine Haushaltshilfe nach § 24h SGB V infrage.

Mögliche Gründe für einen ärztlich festgestellten Unterstützungsbedarf können beispielsweise sein:

  • starke Schwangerschaftsübelkeit oder Hyperemesis gravidarum
  • vorzeitige Wehen oder eine drohende Frühgeburt mit entsprechender körperlicher Einschränkung
  • schwangerschaftsbedingte Becken- oder Symphysenbeschwerden
  • starke Kreislaufprobleme oder andere ausgeprägte Schwangerschaftsbeschwerden
  • Schwangerschaftskomplikationen, bei denen ärztlich eine deutliche körperliche Schonung empfohlen wird

Wichtig ist dabei: Nicht die Diagnose allein entscheidet über deinen Anspruch. Entscheidend ist, ob du wegen deiner Schwangerschaft den Haushalt tatsächlich nicht weiterführen kannst, welche Hilfe notwendig ist und ob jemand in deinem Haushalt die Aufgaben übernehmen kann.

Vielleicht sollst du körperliche Belastungen reduzieren, hast aber ein Kleinkind zu Hause, das getragen werden möchte. Vielleicht fällt dir schon das Einkaufen schwer oder du kannst kaum längere Zeit stehen.

Dann lohnt es sich, frühzeitig zu klären, ob du Unterstützung bekommen kannst.

Mütterpflege nach der Geburt – auch im Wochenbett

Nach einer Geburt braucht dein Körper Zeit, um sich zu erholen. Und trotzdem beginnt zu Hause oft sofort wieder der ganz normale Familienalltag.

Besonders nach einer schwierigen Geburt oder bei gesundheitlichen Beschwerden kann es sein, dass du den Haushalt vorübergehend nicht selbst übernehmen kannst.

Mögliche Situationen sind beispielsweise:

  • Beschwerden und Bewegungseinschränkungen nach einem Kaiserschnitt
  • stärkere Geburtsverletzungen mit entsprechender Einschränkung
  • erhebliche körperliche Schwäche, beispielsweise nach einem größeren Blutverlust
  • medizinische Komplikationen nach der Entbindung
  • gesundheitliche Beschwerden, die eine eigenständige Haushaltsführung vorübergehend unmöglich machen

Auch nach einer vaginalen Geburt kann Unterstützung notwendig sein. Es kommt nicht darauf an, auf welche Weise dein Baby geboren wurde, sondern darauf, wie es dir gesundheitlich geht und welche Aufgaben du übernehmen kannst.

Wenn du wegen der Entbindung deinen Haushalt nicht weiterführen kannst, kann ebenfalls § 24h SGB V relevant sein. Bei einer eigenständigen Erkrankung kann unter bestimmten Voraussetzungen auch § 38 SGB V infrage kommen.

Und wenn es mir psychisch nicht gut geht?

Nicht jede Frau erlebt ihre Schwangerschaft oder das Wochenbett als glückliche, unbeschwerte Zeit. Vielleicht bist du völlig erschöpft, fühlst dich überfordert oder hast das Gefühl, überhaupt nicht mehr zur Ruhe zu kommen. Vielleicht liegt eine ärztlich festgestellte psychische Erkrankung vor, die deinen Alltag erheblich beeinträchtigt. Auch dann kann praktische Unterstützung sehr wertvoll sein. Ich kann dir Aufgaben abnehmen, dir zuhören und dazu beitragen, dass du im Alltag entlastet wirst.

Bei Erkrankungen wie einer Wochenbettdepression oder anderen psychischen Belastungen ist allerdings wichtig, dass du zusätzlich die passende ärztliche oder psychotherapeutische Unterstützung erhältst. Mütterpflege kann eine Behandlung ergänzen, aber nicht ersetzen.

Ob eine Kostenübernahme möglich ist, hängt auch hier von den gesetzlichen Voraussetzungen und deiner individuellen Situation ab.

Übernimmt die Krankenkasse die Kosten?

Unter bestimmten Voraussetzungen: ja!

Dabei sind insbesondere zwei gesetzliche Regelungen wichtig.

§ 24h SGB V – Haushaltshilfe bei Schwangerschaft und Entbindung

Wenn du wegen deiner Schwangerschaft oder Entbindung deinen Haushalt nicht weiterführen kannst und keine andere im Haushalt lebende Person diese Aufgaben übernehmen kann, kann ein Anspruch auf Haushaltshilfe bestehen.

Für diese Leistung fällt grundsätzlich keine gesetzliche Zuzahlung an.

§ 38 SGB V – Haushaltshilfe bei Krankheit

Auch aufgrund einer Erkrankung oder bestimmter medizinischer Behandlungen kann unter den gesetzlichen Voraussetzungen ein Anspruch auf Haushaltshilfe bestehen. Hier gelten teilweise zusätzliche Bedingungen, und es können gesetzliche Zuzahlungen entstehen.

Welche Leistung in deinem Fall infrage kommt, welche Nachweise benötigt werden und wie viele Stunden bewilligt werden können, entscheidet deine Krankenkasse anhand der individuellen Voraussetzungen.

Eine ärztliche Diagnose bedeutet deshalb nicht automatisch, dass die Kosten übernommen werden.

Bitte melde dich bei mir, bevor du dich durch den ganzen Papierkram kämpfst.

Das ist mir wirklich wichtig!

Viele Frauen glauben, sie müssten erst sämtliche Unterlagen besorgen, den Antrag ausfüllen und eine Genehmigung erhalten, bevor sie überhaupt eine Mütterpflegerin kontaktieren dürfen.

Du darfst dich schon vorher bei mir melden.

Wir sprechen erst einmal darüber, was bei dir los ist, wobei du Unterstützung brauchst und ob ich zeitlich und räumlich für dich infrage komme.

Ich kann dir erklären, welche Schritte üblicherweise notwendig sind und dir helfen, dich bei der Antragstellung zurechtzufinden.

Die medizinische Notwendigkeit bescheinigt deine Ärztin oder dein Arzt. Die Entscheidung über die Kostenübernahme trifft deine Krankenkasse.

So läuft die Mütterpflege bei mir ab

1. Du meldest dich bei mir.

Du erzählst mir, ob du schwanger bist oder dein Baby bereits geboren wurde, wo du wohnst und wobei du gerade Unterstützung brauchst.

2. Wir schauen gemeinsam auf deinen Bedarf.

Geht es um den Haushalt, die Betreuung deiner größeren Kinder, Einkäufe, Mahlzeiten oder mehrere Dinge gleichzeitig? Wie oft und wie lange brauchst du Unterstützung?

3. Wir klären die Finanzierung.

Wenn eine Kostenübernahme durch deine Krankenkasse infrage kommt, besprechen wir die nächsten Schritte. Ich unterstütze dich dabei, den Ablauf zu verstehen und den Antrag vorzubereiten.

4. Die notwendigen Unterlagen werden eingereicht.

Je nach Situation benötigst du eine ärztliche Bescheinigung und weitere Unterlagen. Deine Krankenkasse prüft anschließend den Anspruch und den Umfang der Unterstützung.

5. Wir planen meine Einsätze.

Sobald die Finanzierung beziehungsweise eine private Buchung und meine Verfügbarkeit geklärt sind, vereinbaren wir die Termine und besprechen, welche Aufgaben ich bei euch übernehme.

Und dann komme ich zu euch nach Hause und packe mit an.

Kann ich dich auch privat buchen?

Ja, selbstverständlich!

Du musst nicht krank sein oder eine Genehmigung deiner Krankenkasse haben, um dir Unterstützung zu wünschen.

Vielleicht möchtest du dein Wochenbett ganz bewusst ruhiger gestalten. Vielleicht wohnt deine Familie weit weg, dein Partner muss wieder arbeiten oder du möchtest einfach mehr Zeit für dich und dein Baby haben. Auch dann kannst du mich privat als Mütterpflegerin buchen.

Meine private Mütterpflege kostet 45 Euro pro Stunde.

Bei einer möglichen Kostenübernahme durch die Krankenkasse gelten die jeweils vereinbarten beziehungsweise bewilligten Konditionen. Du musst nicht erst völlig erschöpft sein, um dir Hilfe zu holen. Ich weiß, wie schnell man als Mama das Gefühl bekommt, alles irgendwie schaffen zu müssen. Den Haushalt, die Kinder, das Baby, die eigenen Bedürfnisse und am besten noch mit einem Lächeln im Gesicht.

Aber Schwangerschaft und Wochenbett sind keine Zeiten, in denen du irgendjemandem beweisen musst, wie belastbar du bist.

Manchmal ist das Beste, was du für dich und deine Familie tun kannst, Unterstützung anzunehmen.

Und wenn ich dir dabei ein Stück Alltag abnehmen kann, damit du wieder mehr Raum für dich, deine Erholung und deine Kinder hast, dann mache ich das von Herzen gerne.

Melde dich bei mir – auch wenn du noch keine Genehmigung deiner Krankenkasse hast. Wir schauen gemeinsam, welche Unterstützung möglich ist. ♡

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